WEBVTT

00:00:00.000 --> 00:00:08.166
(Hintergrundmusik)

00:00:08.166 --> 00:00:15.832
Im Projekt „Training Lab: Bewegung forschend verstehen“ ging es darum, dass die Studierenden anhand von Bewegungen,  

00:00:15.833 --> 00:00:20.266
die sie zum Teil selber auswählen konnten, wie beispielsweise Sprünge und Würfe,

00:00:20.266 --> 00:00:28.899
diese analysieren sollten und anhand der erhobenen Daten ein Vergleich mit Norm-Werten aus der Literatur vornehmen sollten.

00:00:28.900 --> 00:00:34.133
(Hintergrundmusik)

00:00:34.133 --> 00:00:41.399
Das Faszinierende am Projekt „Training Lab: Bewegung forschend verstehen“ ist, dass die Studierenden erstmalig Bewegungen, 

00:00:41.400 --> 00:00:47.400
die sie in der Anatomie und in der Physiologie erklärt bekommen, tatsächlich in der Praxis erfassen können, 

00:00:47.400 --> 00:00:52.000
analysieren und mit Soll-Vorgaben aus der Literatur vergleichen.

00:00:52.000 --> 00:00:57.400
(Hintergrundmusik)

00:00:57.400 --> 00:01:03.500
Der größte Erfolg im Projekt war, dass eine der Projektgruppen ihre Befunde 

00:01:03.500 --> 00:01:08.500
aus dem Projekt in einer Fachzeitschrift mit Peer-Review-Verfahren publizieren konnten.

00:01:08.500 --> 00:01:16.066
(Hintergrundmusik)

00:01:16.066 --> 00:01:22.066
Bei einer nochmaligen Durchführung des Projektes würde ich folgendes verändern und zwar die Studierenden frühzeitig 

00:01:22.066 --> 00:01:28.666
in die Auswahl der zu analysierenden Bewegungen einzubeziehen. Das heißt, nicht nur grundlegende Techniken wie 

00:01:28.666 --> 00:01:33.266
Sprünge und Würfe analysieren lassen, sondern auch komplexere Techniken wie beispielsweise ein Judo-Wurf. 

00:01:33.266 --> 00:01:38.166
Beibehalten würde ich im Rahmen des Vorgehens folgendes und zwar, 

00:01:38.166 --> 00:01:43.266
dass die Studierenden selbstständig ein Forschungsthema auswählen, 

00:01:43.266 --> 00:01:49.066
hierbei frühzeitig die Möglichkeiten und Grenzen grundlegender Analysetechniken erleben. 

00:01:49.066 --> 00:01:54.699
(Hintergrundmusik)

00:01:54.700 --> 00:02:01.666
Aus meiner Sicht sind einige Studierende in Seminarveranstaltungen ohne Anwesenheitspflicht einfach nicht präsent und 

00:02:01.666 --> 00:02:08.499
durch diesen lernergebnisorientierten Seminarcharakter kann dieses Verhalten durch die Lehrenden aufgebrochen werden 

00:02:08.500 --> 00:02:14.400
und die Studierenden werden frühzeitig motiviert, kontinuierlich am Seminar präsent teilzunehmen.

00:02:14.400 --> 00:02:23.200
(Hintergrundmusik)

