WEBVTT

00:00:00.000 --> 00:00:08.500
(Hintergrundmusik)

00:00:08.500 --> 00:00:14.266
Im Projekt „Digitalisierungspotenziale in der Studiengangentwicklung im Fach Sport“ ging es darum, 

00:00:14.266 --> 00:00:19.732
Lehrinhalte aus Grundlagenvorlesungen, wie zum Beispiel Anatomie und Physiologie, 

00:00:19.733 --> 00:00:24.599
in thematischen Blöcken so aufzubereiten, dass die Studierenden in die Lage versetzt werden, 

00:00:24.600 --> 00:00:29.333
semesterbegleitend und selbstständig ihren eigenen Lernfortschritt zu überprüfen. 

00:00:29.333 --> 00:00:34.666
(Hintergrundmusik)

00:00:34.666 --> 00:00:40.666
Das Faszinierende am Projekt war, dass die Studierenden in dem Fall erstmalig die Möglichkeit erhalten haben, 

00:00:40.666 --> 00:00:46.999
ihren eigenen Lernfortschritt selbstständig und semesterbegleitend zu überprüfen und dadurch frühzeitig erfahren haben, 

00:00:47.000 --> 00:00:51.166
wo die Stärken und Schwächen beispielsweise in der Anatomie vorlagen. 

00:00:51.166 --> 00:00:56.732
(Hintergrundmusik)

00:00:56.733 --> 00:01:04.733
Wir haben zum einen eine hohe Nachhaltigkeit erreicht. Das heißt, wir können die Inhalte, die wir erstellt haben, jetzt wiederverwenden; 

00:01:04.733 --> 00:01:13.666
das heißt, die laufen jedes Semester weiter durch. Wir haben das Gefühl, dass die Klausur besser ausgefallen ist; 

00:01:13.666 --> 00:01:20.999
speziell bei den Studenten, die das vermehrt auch genutzt haben und das sind so die Sachen, 

00:01:21.000 --> 00:01:24.600
wo wir denken, da haben wir gute Erfolge erzielt mit dem Ganzen.

00:01:24.600 --> 00:01:31.733
(Hintergrundmusik)

00:01:31.733 --> 00:01:37.933
Speziell würde ich dazu übergehen, die Studierenden noch ein bisschen stärker miteinzubinden.  

00:01:37.933 --> 00:01:44.833
Auf der einen Seite denen noch stärker vermitteln, welcher Zugewinn das für die ist 

00:01:44.833 --> 00:01:52.266
und welche zusätzlichen Möglichkeiten ihnen das bietet im Selbststudium außerhalb der Universität. 

00:01:52.266 --> 00:01:59.732
Zum anderen würde ich die versuchen auch noch stärker miteinzubinden im Sinne, welche Inhalte; 

00:01:59.733 --> 00:02:06.933
wir haben jetzt Sachen gemacht, wo wir das Gefühl hatten, die sind lohnenswert nochmal für die Studierenden aufzubereiten, 

00:02:06.933 --> 00:02:13.833
ohne, dass wir die Studierenden gefragt haben, was von ihrer Seite vielleicht nochmal stärker in den Fokus gerückt werden müsste. 

00:02:13.833 --> 00:02:20.499
Das heißt, da würde ich versuchen, die stärker nochmal einzubinden und auf deren Wünsche eingehen.

00:02:20.500 --> 00:02:26.000
(Hintergrundmusik)

00:02:26.000 --> 00:02:33.266
 Meinen Kolleginnen und Kollegen kann ich den Tipp geben, dass die digitale Aufbereitung der Lehrinhalte dazu führt, dass man den 

00:02:33.266 --> 00:02:38.399
eigenen Stoff neuartig durchdenkt und hiervon können die Studierenden profitieren. 

00:02:38.400 --> 00:02:43.333
Vor allem würde ich ihnen raten, da ganz offen an die Geschichte ranzugehen; 

00:02:43.333 --> 00:02:51.999
ich habe selber für mich festgestellt, dass ja man da ganz viel lernen kann, wenn man offen an die Sachen rangeht, 

00:02:52.000 --> 00:03:00.166
learning by doing, und auch nochmal von einer pädagogischen Perspektive anders rangeht als wenn man jetzt 

00:03:00.166 --> 00:03:05.066
eine Vorlesung oder ein Seminar vorbereitet. Das heißt, man ist ja nicht im direkten Austausch; 

00:03:05.066 --> 00:03:09.932
man muss sich mehr Gedanken machen, wie kann man das Ganze aufbereiten 

00:03:09.933 --> 00:03:17.166
und ja fördert dadurch auch nochmal die eigene Kompetenz, denke ich, in dem wie man Wissen vermittelt kann.

00:03:17.166 --> 00:03:26.066
(Hintergrundmusik)

