WEBVTT

00:00:08.280 --> 00:00:10.920
Unser Projekt
ist eingebettet in die Veranstaltung

00:00:10.920 --> 00:00:14.040
“Fachdidaktik Zwei für Lehramtsstudierende
des Faches Chemie”.

00:00:14.520 --> 00:00:19.240
Dabei geht es darum, dass die Studierenden
Schulexperimente systematisch auswählen

00:00:19.240 --> 00:00:21.720
und im Labor erproben
und anschließend fachlich

00:00:21.720 --> 00:00:24.120
und fachdidaktisch reflektieren
und auswerten.

00:00:25.000 --> 00:00:29.000
An dieser Stelle haben wir
ein Peer-Review-Verfahren eingeführt,

00:00:29.400 --> 00:00:33.000
weil es den Studierenden sichtlich
schwerfällt, das fachdidaktisch

00:00:33.000 --> 00:00:34.680
theoretisch erworbene Wissen

00:00:34.680 --> 00:00:38.480
praktisch auf diese
fiktiven Unterrichtssituationen anzuwenden

00:00:38.480 --> 00:00:40.520
und so systematisch
Experimente auszuwählen.

00:00:41.120 --> 00:00:43.600
Aus diesem Grund bekommen
die Studierenden zunächst einmal

00:00:43.960 --> 00:00:47.840
ein Protokoll eines Kommilitonen
oder einer Kommilitonin

00:00:48.360 --> 00:00:51.480
und können das anhand eines vorab
definierten

00:00:51.880 --> 00:00:54.120
Kriterienkatalog bewerten

00:00:54.600 --> 00:00:57.960
und sich die Reflexion
auch ihrer Kommilitoninnen

00:00:57.960 --> 00:01:02.840
und Kommilitonen anschauen
und so eine Rückmeldung erstellen.

00:01:06.800 --> 00:01:10.080
Unser Projekt bietet die Möglichkeit,
theoretische Inhalte

00:01:10.080 --> 00:01:12.840
aus einer Lehrveranstaltung
direkt praktisch

00:01:13.120 --> 00:01:15.880
auf Experimente auch anzuwenden.

00:01:16.480 --> 00:01:21.160
Und zudem bietet es erst die Möglichkeit,
dass Studierende in eine bewertende Rolle

00:01:21.360 --> 00:01:25.200
schlüpfen können
und andere Studierende aus

00:01:25.200 --> 00:01:27.280
der Sicht einer Lehrkraft bewerten können.

00:01:27.560 --> 00:01:31.440
Zudem können wir die Entwicklung
der fachdidaktischen Reflexion

00:01:31.440 --> 00:01:37.040
der Studierenden über ein komplettes
Semester hinweg beobachten.

00:01:41.040 --> 00:01:42.960
Wir haben es zunächst einmal geschafft,

00:01:42.960 --> 00:01:46.320
das Peer-Review-Verfahren dauerhaft
in die Veranstaltung zu implementieren

00:01:46.680 --> 00:01:47.280
und damit

00:01:47.280 --> 00:01:51.120
als dauerhafte Moodle-Lösung dann auch
für die Veranstaltung bereitzuhalten.

00:01:51.680 --> 00:01:55.240
Wir haben daraufhin
nach mehrmaliger Erprobung im Seminar

00:01:55.240 --> 00:01:58.320
und in der Veranstaltung festgestellt,
dass die Studierenden ein

00:01:58.320 --> 00:02:01.320
durchweg positives Feedback
zu diesem Verfahren geben

00:02:01.560 --> 00:02:05.760
und von sich selbst auch aussagen,
dass sie darin einen Mehrwert sehen.

00:02:06.080 --> 00:02:08.880
Und im Ausblick sind wir gegenwärtig damit
beschäftigt,

00:02:09.600 --> 00:02:13.080
empirisch erhobene Daten auszuwerten,
um zu überprüfen, ob auch tatsächlich

00:02:13.320 --> 00:02:18.440
eine Verbesserung der Reflexionskompetenz
der Studierenden festzustellen ist.

00:02:24.120 --> 00:02:25.240
Grundsätzlich möchten

00:02:25.240 --> 00:02:28.400
und behalten wir das Verfahren so bei.

00:02:29.040 --> 00:02:31.840
Das digitale Vorgehen
über Moodle erleichtert

00:02:31.840 --> 00:02:34.360
nämlich die Durchführung enorm,
indem zum Beispiel

00:02:34.360 --> 00:02:37.560
die Review-Partner automatisiert
zugeordnet werden können

00:02:37.920 --> 00:02:42.200
und auch das Feedback, das gegeben wird,
direkt in Moodle eingetragen wird

00:02:42.200 --> 00:02:45.160
und von den Studierenden,
aber auch von uns Dozierenden

00:02:45.440 --> 00:02:47.160
direkt einsehbar ist.

00:02:47.160 --> 00:02:51.840
So wird auch das Verfahren für uns Dozenten transparenter und nachvollziehbarer.

00:02:53.000 --> 00:02:54.000
Was wir noch

00:02:54.000 --> 00:02:57.840
ändern möchten ist, dass wir die Paarungen
für die Review-Partner

00:02:57.840 --> 00:03:01.880
gerne gezielter zusammensetzen möchten
und so beispielsweise

00:03:01.880 --> 00:03:05.120
leistungsstarke und leistungsschwächere
Studierende zusammenbringen

00:03:05.120 --> 00:03:08.760
können.

00:03:11.040 --> 00:03:13.440
Gerade zu Beginn
der Veranstaltung ist es sehr wichtig,

00:03:13.440 --> 00:03:17.400
dass mit den Studierenden
das Feedback geben thematisiert wird

00:03:17.400 --> 00:03:20.640
und inhaltlich vorbereitet wird,
sodass die Studierenden auch

00:03:20.640 --> 00:03:24.120
wissen, wie sie ein gutes Feedback
ihren Kommilitonen geben können.

00:03:24.600 --> 00:03:28.720
Zudem ist es auch wichtig, dass die Moodle
Kurse im Vorfeld gut vorbereitet

00:03:28.720 --> 00:03:32.800
sind, sodass die Studierenden auch wissen,
wo sie welche Dokumente ablegen können

00:03:33.360 --> 00:03:37.880
und wie sie auf andere Dokumente zugreifen
können, um dort anschließend

00:03:37.880 --> 00:03:39.320
ein Feedback geben zu können.
