Leben in Duisburg-Marxloh


In aller Kürze

Das Projekt Leben in Duisburg-Marxloh baut auf zwei Lehrforschungsprojekten und der Arbeit des daraus entstandenen Lab Marxloh auf. Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, eigenständiges Forschen von Studierenden unter beratender Begleitung der Lehrenden anhand eines den Studierenden unmittelbar zugänglichen und aus ihrem Alltag bekannten Forschungsgegenstand zu ermöglichen. Die Studierenden haben einen quantitativ angelegten Fragebogen entwickelt sowie eine qualitative Befragung der Marxloher Bevölkerung durchgeführt.

Forschendes Lernen

Beim Forschenden Lernen entwickeln die Studierenden eine für sie relevante Fragestellung oder Hypothese und bearbeiten diese mithilfe verschiedener Methoden. Sie gestalten und reflektieren ihren Forschungsprozess, bereiten ihre Ergebnisse auf und präsentieren diese. Dabei durchlaufen die Studierenden einen vollständigen Forschungsprozess (s. Abb. nach Huber 2009).


Basierend auf einem Ausgangsproblem finden die Studierenden eine eigene Fragestellung, erarbeiten zu dieser den Stand der Forschung und wählen geeignete Methoden zur Bearbeitung aus. Anschließend entwickeln die Studierenden ein Forschungsdesign und führen ihre Forschung durch. Ihre Ergebnisse werden aufbereitet und präsentiert, sodass im Nachgang der gesamte Forschungsprozess reflektiert wird. Im Forschenden Lernen sind Studierende aktive Gestaltende ihres individuellen Lernprozesses. Gleichzeitig werden Kommunikations- und Teamfähigkeiten geschult.

Weiterführendes Material:
Webseite Forschendes Lehren und Lernen der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
Forschendes Lernen – Lehre laden – Ruhr Uni Bochum
Forschendes Lernen – TH Köln
Huber, L. (2009) Warum Forschendes Lernen nötig und möglich ist. In L. Huber, J.Hellmer, & F. Schneider (Hrsg.), Forschendes Lernen im Studium (S. 9–35). Bielefeld: Universitätsverlag Webler.

E-Learning

E-Learning wird allgemein als Lehren und Lernen unterstützt durch digitale Technologien verstanden. Die Technologien, die dabei zum Einsatz kommen können, sind vielfältig: Beispielsweise können Studierende Lernvideos oder andere digitale Lernmaterialien nutzen, die auf Lernplattformen (wie z.B. Moodle) hinterlegt werden, sie können Podcasts hören oder selbst erstellen, interaktive Aufgaben bearbeiten, sich über Foren oder Videokonferenzen mit ihren Kommiliton*innen austauschen oder Wikis oder Blogs erstellen. E-Learning, wenn didaktisch gestaltet, ermöglicht unter anderem einen flexiblen zeitlichen und örtlichen Zugriff auf Lerninhalte, Lernen im eigenen Tempo und fördert kooperative Lehr- und Lernformen.

Weiterführendes Material:
E-Learning-Seite der UDE

Digitalisierung in Studium und Lehre

„Die Universität Duisburg-Essen (UDE) erkennt in dem Trend der Digitalisierung eine Chance, die Weiterentwicklung universitären Lehrens und Lernens zusätzlich zu befördern. Die Digitalisierung in Studium und Lehre ist für die UDE ein gestaltbarer Prozess, der über E-Learning hinausgeht. Durch digitale Medien und Technologien verändert dieser Prozess die Art und Weise des Lehrens und Lernens, schafft Innovationspotenziale und neue Möglichkeiten zur Flexibilisierung und Vernetzung.“ (Strategie zur Digitalisierung in Studium und Lehre an der Universität Duisburg-Essen, 2017). In ihrer Strategie zur Digitalisierung in Studium und Lehre benennt die UDE verschiedene Herausforderungen und Zielsetzungen mit strategischen Themenfeldern und Schwerpunktmaßnahmen im Kontext der Digitalisierung.

Weiterführendes Material:
Digitalisierungsstrategie der UDE